Sprache: Englisch Deutsch

Zurück zur Archivauswahl | Zurück

Mercedes-Benz Trailer Stability Assist (TSA): Anhängerfahren mit Sicherheit

Stuttgart, 07.07.2005
Bei Mercedes-Benz sorgt künftig Trailer Stability Assist für mehr Sicherheit beim Fahren mit Anhänger. Schnell erkennt es die gefürchteten Pendelschwingungen und baut sie ab. Basis für diese Zusatzfunktion ist das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP.

Ein schlingernder Anhänger kann ein Gespann ganz schön aus der Ruhe bringen. Pendelschwingungen nennt der Fachmann diese Bewegungen um die Hochachse des Fahrzeugs. Je nach Fahrzustand können sie sich bis zu einem kritischen Wert aufschaukeln, ab dem es unmöglich ist, das Gespann zu stabilisieren – es gerät ins Schleudern, und ein schwerer Unfall kann die Folge sein.

Umso wichtiger ist es, diese Pendelschwingungen möglichst frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Bei Mercedes-Benz sorgt künftig TSA für eine bessere Fahrstabilität des Gespanns. Schnell und wirksam baut es die Pendelschwingungen ab.

TSA ist eine Zusatzfunktion des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP und nutzt dessen Sensorik. Mit Hilfe des Gierratensensors erkennt es die Bewegungen um die Hochachse des Fahrzeugs und leitet Gegenmaßnahmen ein: Es dämpft die Pendelschwingung aktiv mit Hilfe radindividueller, wechselseitiger Bremseingriffe an der Vorderachse. In den meisten Fällen genügt das, um die Pendelschwingungen vollkommen abzubauen und so einer Gefahr entgegenzuwirken. Wenn die Pendelschwingungen allerdings sehr stark sind, wird zusätzlich das Motormoment reduziert und das Zugfahrzeug an allen vier Rädern abgebremst, um den Bereich der kritischen Geschwindigkeit möglichst schnell zu verlassen.

Sensible zweistufige Wirkungsweise

Die sensible zweistufige Wirkungsweise von Mercedes-Benz Trailer Stability Assist ist ein Gewinn in doppelter Hinsicht: TSA wirkt dem Entstehen kritischer Pendelschwingungen bereits im Ansatz entgegen und kann sie vielfach bereits mit sanften Regeleingriffen an der Vorderachse unterbinden. Erst wenn ein zusätzliches Abbremsen zur Stabilisierung unumgänglich wird, passt TSA die Fahrgeschwindigkeit an – ein Komfortgewinn für Fahrer und Passagiere.

Die ESP-Warnleuchte in der Armaturentafel zeigt dem Fahrer den TSA-Eingriff an. Das ESP behält im Übrigen seine absolute Priorität, sein Bremseingriff darf jederzeit jene des TSA überlagern. ESP muss selbstverständlich eingeschaltet sein, damit TSA aktiv werden kann.

In der Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe W 221 feiert TSA seine Premiere. Es gehört ab Ende August 2005 auch bei der M-Klasse zum Lieferumfang. Sukzessive wird es danach auch in anderen Baureihen erhältlich sein.

Quelle: DC Media


08.07.2005, Benjamin, 0 comments

Zurück zur Archivauswahl | Zurück